Glossar - Erklärenswert
Unser Glossar soll Klarheit und Orientierung schaffen. Wir möchten
Ihnen damit ein Hilfsmittel an die Hand geben, damit Sie sich auf dem
Gebiet der medizinischen enteralen Ernährung und der Ernährungstherapie
zurechtfinden.
Im Folgenden finden Sie Erklärungen zu wichtigen Fachbegriffen aus diesem Bereich.
Im Folgenden finden Sie Erklärungen zu wichtigen Fachbegriffen aus diesem Bereich.
Unter Aspiration versteht man das Eindringen fester oder flüssiger Substanzen (z.B. Speichel, Nahrung) in die Atemwege. Dies kann als ungewünschte Komplikation der Sondenernährung auftreten.
Außerdem versteht man unter Aspiration auch das gezielte Ansaugen von Magensaft und Flüssigkeiten mit einer Spritze, wie es im Rahmen der --> Aspirationskontrolle erfolgt.
Außerdem versteht man unter Aspiration auch das gezielte Ansaugen von Magensaft und Flüssigkeiten mit einer Spritze, wie es im Rahmen der --> Aspirationskontrolle erfolgt.
ist die Überprüfung des Gehalts an Nahrungsresten im Magen zur Abschätzung eines Aspirationsrisikos. Lässt sich im Rahmen dieser Kontrolle mehr als die Hälfte der letzten Nahrungsportion aspirieren, sollte eine erneute Nahrungsgabe hinausgezögert werden, da ein erhöhtes Aspirationsrisiko besteht. Nach etwa 1 Stunde sollte erneut eine Aspirationskontrolle erfolgen.
Hierunter werden Vorsichtsmaßnahmen verstanden, die die Gefahr einer Aspiration vermindern.
Um das Risiko einer Aspiration bei sondenernährten Patienten zu vermindern, soll der Oberkörper während und nach der Nahrungsgabe hoch gelagert werden.
Um das Risiko einer Aspiration bei sondenernährten Patienten zu vermindern, soll der Oberkörper während und nach der Nahrungsgabe hoch gelagert werden.
bedeutet in der Medizin das Abhören des Körpers, typischerweise mit einem Stethoskop. Nach Anlage einer perkutanen Sonde wird der Bauch vor der ersten Nahrungsgabe mit einem Stethoskop auf Darmgeräusche abgehört.
sind perkutane Sonden, die eine PEG-Sonde ersetzen können. Voraussetzung für die Platzierung einer Austauschsonde ist ein bereits bestehendes, gut ausgebildetes Magenstoma.
Buttons oder Gastrotubes sind gängige Austauschsonden, die im Vergleich zu PEG-Sonden den Vorteil einer leichteren Pflege sowie einer verminderten Auffälligkeit haben.
Buttons oder Gastrotubes sind gängige Austauschsonden, die im Vergleich zu PEG-Sonden den Vorteil einer leichteren Pflege sowie einer verminderten Auffälligkeit haben.
Ballaststoffe sind Bestandteile pflanzlicher Nahrung, die von den körpereigenen Enzymen im Magen-Darm-Trakt nicht abgebaut werden können.
Ballaststoffe stellen von ihrer chemischen Strukur her eine sehr heterogene Stoffgruppe dar. Nach ihren Löslichkeitsverhalten in Wasser lassen sie sich in lösliche Ballaststoffe (z. B. Inulin, Oligofruktose, Pektin, Gummi Arabicum) und unlösliche Ballaststoffe (z. B. Zellulose, Hemizellulose, Lignin, Resistente Stärke) einteilen.
Ein Teil der Ballaststoffe wird im Dickdarm von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut, die dort den ph-Wert des Darminhalts senken und als Nährsubstrat für die Zellen der Dickdarmschleimhaut dienen. Einige Ballaststoffe, z.B. Inulin und Oligofruktose haben prebiotische Eigenschaften und werden von den Dickdarmbakterien als Energiesubstrat verwendet.
Ballaststoffe stellen von ihrer chemischen Strukur her eine sehr heterogene Stoffgruppe dar. Nach ihren Löslichkeitsverhalten in Wasser lassen sie sich in lösliche Ballaststoffe (z. B. Inulin, Oligofruktose, Pektin, Gummi Arabicum) und unlösliche Ballaststoffe (z. B. Zellulose, Hemizellulose, Lignin, Resistente Stärke) einteilen.
Ein Teil der Ballaststoffe wird im Dickdarm von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut, die dort den ph-Wert des Darminhalts senken und als Nährsubstrat für die Zellen der Dickdarmschleimhaut dienen. Einige Ballaststoffe, z.B. Inulin und Oligofruktose haben prebiotische Eigenschaften und werden von den Dickdarmbakterien als Energiesubstrat verwendet.
sind eine Sondenart, die speziell für die Applikation von Nahrung in den Dünndarm konzipiert wurde. Charakteristisch ist die sogenannte Bengmark-Spirale am Ende der Sonde, die eine gute Haltefunktion im Dünndarm ermöglicht, da sie sich in die Dünndarmfalten legt. Hierdurch wird ein mögliches "Zurückwandern" der Sonde vom Darm in den Magen vermieden.
Bengmarksonden sind als transnasale oder perkutane Varianten erhältlich.
Bengmarksonden sind als transnasale oder perkutane Varianten erhältlich.
Bilanzierte Diäten (auch: Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke) sind Lebensmittel, die auf besondere Weise verarbeitet oder zusammengesetzt und für die diätetische Behandlung von Patienten bestimmt sind, die sich mit üblichen Lebensmitteln nicht ausreichend ernähren können.
Bilanzierte Diäten werden unterteilt in
a) vollständig bilanzierte Diäten:
Diätetisch vollständige Lebensmittel, die als einzige Nahrungsquelle für eine Person dienen könnten.
b) ergänzende bilanzierte Diäten:
Diätetische Lebensmittel, die sich nicht für die Verwendung als einzige Nahrungsquelle eignen.
(Diätverordnung vom 28. April 2005)
Bilanzierte Diäten werden unterteilt in
a) vollständig bilanzierte Diäten:
Diätetisch vollständige Lebensmittel, die als einzige Nahrungsquelle für eine Person dienen könnten.
b) ergänzende bilanzierte Diäten:
Diätetische Lebensmittel, die sich nicht für die Verwendung als einzige Nahrungsquelle eignen.
(Diätverordnung vom 28. April 2005)
Portionsweise Gabe der Sondennahrung. Dies ist über eine großvolumige Spritze oder mit Hilfe einer Ernährungspumpe möglich.
Ein Button ist eine perkutane Austauschsonde, die auch als "Knopfsonde" bezeichnet wird und insgesamt die kosmetisch beste Möglichkeit einer enteralen Ernährungstherapie in den Magen darstellt.
Charakteristisch für den Button ist eine besonders kleine äußere Halteplatte, wodurch eine hohe Unauffälligkeit erreicht wird und er unter der Kleidung fast unsichtbar ist.
Der Austausch einer erstplazierten PEG-Sonde durch einen Button kann normalerweise nach 4-6 Wochen erfolgen. Die Platzierung des Buttons ist sehr einfach, da er schmerzfrei durch das gut ausgebildete Stoma in den Magen eingeführt werden kann. Ein kleiner, mit sterilem Wasser befüllter Ballon am Ende des Buttons sorgt für einen sicheren Sitz im Magen.
Während die Erstplatzierung des Buttons nach vorheriger Entfernung der PEG-Sonde im Krankenhaus erfolgt, kann ein Wechsel des Buttons problemlos zu Hause durchgeführt werden.
Charakteristisch für den Button ist eine besonders kleine äußere Halteplatte, wodurch eine hohe Unauffälligkeit erreicht wird und er unter der Kleidung fast unsichtbar ist.
Der Austausch einer erstplazierten PEG-Sonde durch einen Button kann normalerweise nach 4-6 Wochen erfolgen. Die Platzierung des Buttons ist sehr einfach, da er schmerzfrei durch das gut ausgebildete Stoma in den Magen eingeführt werden kann. Ein kleiner, mit sterilem Wasser befüllter Ballon am Ende des Buttons sorgt für einen sicheren Sitz im Magen.
Während die Erstplatzierung des Buttons nach vorheriger Entfernung der PEG-Sonde im Krankenhaus erfolgt, kann ein Wechsel des Buttons problemlos zu Hause durchgeführt werden.
Maßeinheit für den Außendurchmesser einer Sonde.
1 Charrière (1 CH) entspricht 0,33 mm. Wird eine Sonde beispielsweise mit 14 CH beziffert, so bedeutet dies, dass die Sonde einen Außendurchmesser von 4,6 mm aufweist.
1 Charrière (1 CH) entspricht 0,33 mm. Wird eine Sonde beispielsweise mit 14 CH beziffert, so bedeutet dies, dass die Sonde einen Außendurchmesser von 4,6 mm aufweist.
Diethylhexylphtalat (DEHP), ein umstrittener Weichmacher von Kunststoffen mit gesundheitsschädlichem Potential.
Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes durch lokale Druckbelastung, auch als Druckgeschwür oder Dekubitalgeschwür bezeichnet.
Durchfall
Schluckstörung
Schluckstörungen bedeuten erhebliche Beeinträchtigunen des Wohlbefindens. Sie können zu Aspiration und Mangelernährung führen und bedürfen immer einer Abklärung.
Schluckstörungen bedeuten erhebliche Beeinträchtigunen des Wohlbefindens. Sie können zu Aspiration und Mangelernährung führen und bedürfen immer einer Abklärung.
Als eiweißreich gelten Trink- und Sondennahrungen, die mindestens 20 Prozent der Energie in Form von Eiweiß enthalten.
Enterale Ernährung ist eine Form der Ernährungstherapie, bei der die Nährstoffaufnahme über den Darm in Form von bilanzierten Diäten erfolgt. Enterale Ernährung umfasst Trinknahrung und Sondenernährung.
sind lebensnotwendige Nährstoffe, die der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann, wie z. B. Vitamine, Mineralstoffe, bestimmte Fettsäuren oder bestimmte Aminosäuren. Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, müssen sie regelmäßig mit der Nahrung in bedarfsgerechten Mengen aufgenommen werden.
Ernährungsteam Pfrimmer Nutricia.
Die etp-Pflegekräfte von Pfrimmer Nutricia stehen den Patienten und ihren Anghörigen, Pflegepersonen und Ärzten mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen zur Seite. Sie leisten Hilfestellung bei Entscheidungen, die die Ernährungstherapie der Patienten betreffen, und sind bei Ernährungsproblemen jederzeit ansprechbar.
Die etp-Pflegekräfte von Pfrimmer Nutricia stehen den Patienten und ihren Anghörigen, Pflegepersonen und Ärzten mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen zur Seite. Sie leisten Hilfestellung bei Entscheidungen, die die Ernährungstherapie der Patienten betreffen, und sind bei Ernährungsproblemen jederzeit ansprechbar.
Magen und Darm betreffend
Ein Gastrotube ist eine perkutane Austauschsonde, die eine PEG-Sonde ersetzen kann. Er zeichnet sich durch eine einfache Reinigung und Pflege aus.
Die Platzierung erfolgt von außen durch ein bereits vorhandenes Magenstoma. Durch einen inneren Rückhalteballon und eine äußere Halteplatte wird der Gastrotube anwenderfreundlich fixiert.
Die Platzierung erfolgt von außen durch ein bereits vorhandenes Magenstoma. Durch einen inneren Rückhalteballon und eine äußere Halteplatte wird der Gastrotube anwenderfreundlich fixiert.
Trink- und Sondennahrung mit einem Energiegehalt von mindestens 1,2 kcal pro ml
Trink- und Sondennahrung, deren Eiweißfraktion aus Proteingemischen und deren Fettfraktion mehrheitlich aus LCT-Fetten besteht.
(früher auch als nährstoffdefinierte Diät oder Astronautenkost bezeichnet)
(früher auch als nährstoffdefinierte Diät oder Astronautenkost bezeichnet)
Unter Ileus oder Darmverschluss versteht man eine Unterbrechung der Darmpassage.
Ein Ileus ist lebensbedrohlich und erfordert im Allgmeinen eine sofortige Krankenhauseinweisung. Er stellt eine abolute Kontraindikation für die enterale Ernährung dar.
Ein Ileus ist lebensbedrohlich und erfordert im Allgmeinen eine sofortige Krankenhauseinweisung. Er stellt eine abolute Kontraindikation für die enterale Ernährung dar.
Bezeichnung für den Innendurchmesser einer Sonde.
Das Innenlumen stellt einen wichtigen Parameter für die Durchflussmöglichkeit der Nahrung durch die Sonde dar.
Je größer das Innenlumen desto besser der Durchfluss der Nahrung.
Durch unterschiedliche Sondenmaterialien kann es durchaus sein, dass das Innenlumen trotz gleicher Charrière-Größe (Außendurchmesser) unterschiedlich ist. So benötigen weiche Sondenmaterialien für Stabilität eine dickere Wandstärke, wodurch sich das Innenlumen verringert.
Das Innenlumen stellt einen wichtigen Parameter für die Durchflussmöglichkeit der Nahrung durch die Sonde dar.
Je größer das Innenlumen desto besser der Durchfluss der Nahrung.
Durch unterschiedliche Sondenmaterialien kann es durchaus sein, dass das Innenlumen trotz gleicher Charrière-Größe (Außendurchmesser) unterschiedlich ist. So benötigen weiche Sondenmaterialien für Stabilität eine dickere Wandstärke, wodurch sich das Innenlumen verringert.
Verunreinigung eines Systems durch unerwünschte oder schädliche Stoffe, z. B. durch Krankheitskeime
Erste Phase der enteralen Sondenernährung, in der der Körper auf die neue Art der Nährstoffzufuhr durch die Sonde eingestellt wird. Beginnend mit geringen Mengen und langsamer Zufuhrrate werden Nahrungs- und Flüssigkeitsmengen und Zufuhrraten schrittweise bis hin zur bedarfsgerechten Ernährung gesteigert.
steht für "low energy" und kennzeichnet niederkalorische Sondennahrungen im Nutrison Pack System von Pfrimmer Nutricia. Diese enthalten weniger als 1 kcal pro ml und eignen sich besonders für den Einsatz beim Kostaufbau.
Der Längenmesser ist ein Hilfsmittel zur Messung der Stomalänge bzw. Bauchwanddicke.
Die Stomalänge ist eine wichtige Kenngröße zur Auswahl eines geeigneten Buttons, da die Länge des Ernährungsstegs auf die Bauchwanddicke des Patienten abgestimmt werden muss. Durch verschiedene Buttongrößen von 1 bis 4,5 cm Steglänge kann individuell für jeden Patienten die richtige Auswahl erfolgen.
Die Stomalänge ist eine wichtige Kenngröße zur Auswahl eines geeigneten Buttons, da die Länge des Ernährungsstegs auf die Bauchwanddicke des Patienten abgestimmt werden muss. Durch verschiedene Buttongrößen von 1 bis 4,5 cm Steglänge kann individuell für jeden Patienten die richtige Auswahl erfolgen.
Eine Magensonde ist eine Ernährungssonde, deren Ende im Magen lokalisiert ist.
In Abhängigkeit von der Dauer der Ernährungstherapie kann eine Magensonde entweder transnasal (d.h. durch Nase und Speiseröhre; für eine kurz- bis mittelfristige Ernährungstherapie < 4 Wochen) oder perkutan (d.h. durch die Bauchdecke; für eine längerfristige Therapie > 4 Wochen) platziert werden.
In Abhängigkeit von der Dauer der Ernährungstherapie kann eine Magensonde entweder transnasal (d.h. durch Nase und Speiseröhre; für eine kurz- bis mittelfristige Ernährungstherapie < 4 Wochen) oder perkutan (d.h. durch die Bauchdecke; für eine längerfristige Therapie > 4 Wochen) platziert werden.
Bei einer Malabsorption ist die Aufnahme der Nährstoffe durch die Darmwand beeinträchtigt. Dies kann z.B. bei entzündlichen Darmerkrankungen oder nach Darmoperationen der Fall sein.
Unter Malassimilation versteht man eine beeinträchtigte Ausnutzung der Nahrung aufgrund unterschiedlichster Störungen im Verdauungstrakt. Es handelt sich dabei um einen Oberbegriff für Maldigestion und Malabsorption.
Bei einer Maldigestion ist die (enzymatische) Aufspaltung der Nahrung im Magen-Darm-Trakt beeinträchtigt. Dies kann z. B. durch Erkrankungen des Magens (Magenresektion), der Bauchspeicheldrüse, der Leber bzw. der Gallenwege oder auch durch angeborene Enzymdefekte (z.B. Laktoseintoleranz) bedingt sein.
Mangel- oder Fehlernährung
Ein Mandrin ist ein meist aus geflochtenem Stahlmaterial gefertigtes Hilfsmittel zur Erstplatzierung einer Sonde. Er dient zur inneren Versteifung einer Sonde und sollte insbesondere bei kleinen Sondendurchmessern (CH 5 - CH12) sowie flexiblen Sondenmaterialien (z.B. Silikon) verwendet werden. Vor dem Legen einer Sonde wird der Mandrin in die Sonde eingeführt, nach der Platzierung lässt er sich aufgrund seiner Gleitmittelbeschichtung leicht wieder entfernen.
MCT steht für mittelkettige Triglyzeride (engl. medium chain triglycerides) und bezeichnet eine bestimmte Art von Fetten (Triglyzeride mit Fettsäuren mittlerer Kettenlänge), die besonders leicht verdaulich ist.
Die Absorption im Dünndarm kann ohne wesentliche Spaltung durch die Pankreas-Enzyme und ohne Gallensäureneinfluss erfolgen. Dadurch ist der direkte Übergang der Fette in die Blutbahn sowie eine rasche Energiegewinnung möglich, was bei bestimmten Erkrankungen (z.B. Fettabsorptionsstörungen, Pankreasinsuffizienz) von Bedeutung sein kann.
Die Absorption im Dünndarm kann ohne wesentliche Spaltung durch die Pankreas-Enzyme und ohne Gallensäureneinfluss erfolgen. Dadurch ist der direkte Übergang der Fette in die Blutbahn sowie eine rasche Energiegewinnung möglich, was bei bestimmten Erkrankungen (z.B. Fettabsorptionsstörungen, Pankreasinsuffizienz) von Bedeutung sein kann.
Trink- und Sondennahrung mit einem Energiegehalt von weniger als 1 kcal pro ml
Trink- und Sondennahrung, deren Eiweißfraktion aus Oligopeptiden und/oder deren Fettfraktion mehrheitlich aus MCT-Fetten besteht.
Niedermolekulare Nahrungen sind leichter verdaulich und absorbierbar als hochmolekulare Nahrungen und eignen sich für Patienten mit beeinträchtigen Verdauungsfunktionen (z. B. Pankreatitis).
(früher auch als chemisch definierte Diät, Elementardiät oder Astronautenkost bezeichnet)
Niedermolekulare Nahrungen sind leichter verdaulich und absorbierbar als hochmolekulare Nahrungen und eignen sich für Patienten mit beeinträchtigen Verdauungsfunktionen (z. B. Pankreatitis).
(früher auch als chemisch definierte Diät, Elementardiät oder Astronautenkost bezeichnet)
Trink- und Sondennahrung mit einem Energiegehalt von 1 kcal pro ml
Flocare Nutrisoft-Sonden sind transnasale Ernährungssonden von Pfrimmer Nutricia aus besonders weichem Silikon, die sich für eine mittelfristige Ernährungstherapie (ca. 4 Wochen) eignen. Sie ermöglichen gerade bei empfindlichen und sensiblen Patienten wie z.B. Kindern durch die benutzerfreundliche Beschaffenheit eine unproblematische Versorgung.
Speiseröhre; ca. 30 cm langer Verbindsungsabschnitt zwischen Kehlkopf und Mageneingang
Teilchenanzahl osmotisch aktiver Substanzen (z. B. Salz, Zucker, Proteine) pro Kilogramm Lösungsmittel (in der Regel Wasser) (mosmol/ kg).
Teilchenanzahl osmotisch aktiver Substanzen (z. B. Salz, Zucker, Proteine) pro Liter Lösung (mosmol/ l).
Die Osmolarität stellt eine wichtige Größe bei der praktischen Anwendung der enteralen Ernährung dar. Ihre Deklaration ist gesetzlich vorgeschrieben.
Körperflüssigkeiten weisen normalerweise eine Osmolarität von 280-320 mosmol/ l auf. Da Wasser aus Regionen niedriger Osmolarität in Regionen höherer Osmolarität diffundiert, führen deutlich höhere Osmolaritäten im Darm zu Durchfällen. Große Osmolaritätsunterschiede zwischen Körperflüssigkeiten und Darminhalt sollen deshalb bei der enteralen Ernährung vermieden werden. Dies lässt sich durch die Verwendung entsprechender Nährlösungen und langsame Verabreichung erreichen.
Die Osmolarität stellt eine wichtige Größe bei der praktischen Anwendung der enteralen Ernährung dar. Ihre Deklaration ist gesetzlich vorgeschrieben.
Körperflüssigkeiten weisen normalerweise eine Osmolarität von 280-320 mosmol/ l auf. Da Wasser aus Regionen niedriger Osmolarität in Regionen höherer Osmolarität diffundiert, führen deutlich höhere Osmolaritäten im Darm zu Durchfällen. Große Osmolaritätsunterschiede zwischen Körperflüssigkeiten und Darminhalt sollen deshalb bei der enteralen Ernährung vermieden werden. Dies lässt sich durch die Verwendung entsprechender Nährlösungen und langsame Verabreichung erreichen.
Bauchspeicheldrüse
Eine Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die akut oder chronisch verlaufen kann. Im Laufe dieser Erkrankung kommt es aufgrund einer beeinträchtigen Produktion von Verdauungsenzymen häufig zu Störungen der Nährstoffverwertung (Malassimilation).
Parenterale Ernährung ist eine Form der Ernährungstherapie, bei der Nährstoffe in gelöster Form direkt in die Blutbahn verabreicht werden. Im Gegensatz zur enteralen Ernährung erfolgt dieser Weg der Nährstoffapplikation unter Umgehung des gesamten Magen-Darm-Traktes.
perkutan-endoskopische Gastrostomie
Perkutan-endoskopische Jejunostomie
durch die Haut
durch die Nase









